5:2 diät Intermittierendes Fasten

Wer abnehmen will sucht ein Diätprogramm, das hält was es verspricht, und das man durchhalten kann. Besonders wichtig ist es, gesund und nachhaltig Gewicht zu verlieren. Kann ich ohne Kalorien zu zählen abnehmen? Welches ist die beste Diät für mich? Fett sparen, Zucker meiden, Sport treiben? Man steht bei dem kaum überschaubaren Angebot an Diäten erst einmal vor der Qual der Wahl. Bevor man sich für eine Diät entscheidet, sollte man individuell entscheiden, welche Methode den Bedürfnissen und Wünschen am ehesten entspricht. Denn wie jeder weiß, scheitern oft die besten Vorsätze an falsch gewählten Diäten. Um Sie langfristig zu motivieren, stellen wir jede Woche neue Diätmethoden vor.

Heute stellen wir die Vorteile des intermittierenden Fastens vor. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Form einer Diät, bei der in einem bestimmten Rhythmus zwischen normaler Nahrungsaufnahme und Fasten gewechselt wird. „Fasten“ ist ein bewusster Nahrungsmittelentzug. Die Variante sieht vor, an jeweils zwei Tagen pro Woche eine einzelne Mahlzeit zu sich zu nehmen. Frauen dürfen an diesen Tagen maximal 500 Kalorien zu sich nehmen, Männer nehmen 600 Kalorien zu sich. Außerdem werden die Kohlenhydrate drastisch eingeschränkt. Auf dem Speiseplan stehen dann morgens zum Beispiel zwei Eier und eine Scheibe Schinken und abends gegrillter Fisch mit Gemüse. Als Getränke sind ausschließlich Wasser, Kaffee und Tee ohne Milch und Zucker erlaubt. An den übrigen Tagen darf in beliebiger Menge gegessen werden.

Studien haben gezeigt, dass die Methode tatsächlich funktioniert. Ursprünglich wurde die Methode zu Vorbeugung von Brustkrebs entwickelt. Die Patienten verloren dadurch jedoch enorm an Gewicht, so dass es heutzutage als Schlankheitsprogramm verwendet wird. Jedoch können die Fastentage natürlich auch Nebenwirkungen haben. Oftmals kommt es zu unangenehmen Hunger, vor allem wenn man gerade erst mit dem Fastenprogramm beginnt. Es kann zu einem Kalorienüberschuss kommen, aufgrund von vorherigem Nahrungsmangel an den Fastentagen. Der Aufbau von Körperfett könnte eine daraus resultierende Folge sein. Wer sich selber im Griff hat, sollte beim Fasten jedoch keine Probleme haben. Das Fastenprogramm bietet außerdem die Möglichkeit, sich selber und seinen Körper besser kennenzulernen und besser kontrollieren zu können.

Ein kleiner Tipp: An Tagen, an denen nicht gefastet wird, sollte man völlig normal und ohne Überschuss Nahrung zu sich nehmen. Die Anzahl an Kalorien, die man normalerweise zu sich führt, sollte normal weiter konsumiert werden. Isst man ganz normal weiter und fastet zusätzlich 2 Tage in der Woche, verbrennt man automatisch Fett und nimmt langfristig ab.

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